VERLEGEANLEITUNG

SO VERLEGEN SIE IHREN VERLEIMTEN FUSSBODEN VON RAPPGO

VERLEGEANLEITUNG FÜR NAUTICBÖDEN VON RAPPGO

Der Boden wird wie ein gewöhnlicher schwimmender Boden verlegt.
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RAPPGO NAUTIC GUMMILEISTE 5 MM

Der einzige Unterschied zum normalen Verlegen sind die Gummileisten zwischen den einzelnen Brettern. Die Rappgo Nautic Gummileiste ist 5 mm breit.

SO GEHEN SIE VOR:

Wenn Sie eine Dielenreihe fertig verlegt haben, legen Sie die Gummileiste auf die Oberseite der Feder, diese hat eine speziell für das Profil der Gummileiste gefräste Rille. Die Gummileiste wird eingedrückt (nicht geleimt) und an der Wand gekappt. Auf diese Weise werden Ansätze mitten im Raum vermieden. Danach das nächste Brett verleimen, die Gummileiste einlegen usw.
 

SO VERLEGEN SIE IHREN VERLEIMTEN FUSSBODEN VON RAPPGO

BILD 1
In normal großen Räumen wird die erste Dielenreihe in 8-10 mm Abstand mit der Nutseite (Rille) zur Wand verlegt. Distanzklötze zwischen Wand und Diele setzen. Bei ungerader Wand die Wandkontur auf der ersten Dielenreihe nachzeichnen. Die Dielen anschließend entsprechend der Wandkontur zuschneiden.
BILD 2
Am Ende jeder Reihe die letzte Diele wenden, so dass Feder an Feder liegt, die Länge anzeichnen und zuschneiden. Die Diele mit der Schnittseite zur Wand legen und Leim auf die Kurzfuge auftragen
BILD 3
Die Fuge vorsichtig mit dem Brecheisen zusammenpressen und am Kurzende einen Keil einsetzen.
BILD4 A/B
Die nächste Reihe mit der zugeschnittenen Diele beginnen. Der Querfugenversatz zwischen den Dielenreihen sollte mindestens 50 cm betragen. An der Kurzseite einen Distanzklotz setzen. Die folgenden Dielenreihen entsprechend verlegen. Oben in die Nut Leim auftragen, die Dielen zusammenpressen und mit einem Hammer nachschlagen. Bei Fußbodenheizung sowohl im oberen als und unteren Bereich der Nut Leim auftragen (doppelt verleimen). Niemals direkt auf Nut oder Feder schlagen, sondern einen Schlagklotz verwenden. Quer- und Längsstöße auf voller Länge verleimen. z.B. mit Cascol Holzleim (3304) oder einem gleichwertigen Leim. Zu beachten! Die beiden ersten Dielenreihen müssen absolut gerade liegen. Mit einer Richtschnur nachprüfen!

BILD 5

Die letzte Dielenreihe muss oft der Länge nach zugeschnitten werden; sie wird dazu deckungsgleich auf die vorletzte Reihe gelegt. Ein Reststück mit der Feder an der Wand anlegen und die Wandkontur entlang der Federseite nachzeichnen. Die Diele entsprechend zusägen und die zugeschnittene Diele mit Hilfe eines Brecheisens andrücken. Dabei die Wand mit einem Stück Holz schützen. Zu beachten! Prüfen Sie stets vor dem Verlegen die Breite des Raumes, damit die erste und die letzte Dielenreihe gleich breit werden und nicht etwa zum Schluss ein Großteil der letzten Dielenreihe gekappt werden muss.

BILD 6
Türfutter: Ein Reststück am Futter anlegen und das Futter wie abgebildet absägen. Dann die Diele unter das Türfutter schieben.

BILD 7

Heizungsrohre: Die Rohrdurchgänge müssen 2 mm größer sein als der Rohrdurchmesser.

BILD 8
Entlang der Längskante: Die Aussparung mit einer Stichsäge mit 45 Grad Neigung ausschneiden. Zwischen den Durchgängen ebenfalls mit einer Schnittneigung von 45 Grad sägen. Die Passform des Ausschnitts prüfen.
BILD 9
Wenn die Diele ausgelegt ist, wird der Ausschnitt festgeleimt. Mit einem Keil anpressen und die Löcher um die Leitungen mit Rohrmanschetten abdecken. Mit den Kurzseiten ebenso verfahren, jedoch die gesamte Diele im Winkel von 45 Grad durchsägen. Bei Säulen u.ä. quer zur Diele aussägen und längs mit einem Stemmeisen ausstemmen.
BILD 10
Bodensockel: Den Sockel beim Festnageln an der Wand mit einem Brett nach unten drücken, jedoch nicht so fest, dass die Dielen verkeilt werden. Türöffnungen: In Türöffnungen ist eine Dehnfuge erforderlich, die eventuelle Bewegungen im Boden ausgleicht. Diese Fuge kann mit einer Übergangsleiste verdeckt werden. Nach dem Verlegen werden die Keile entfernt und der Sockel angebracht. Bei zusätzlichen Arbeiten im Raum sollte der Boden zum Schutz mit Masonit, Pappe oder einem anderen luftdurchlässigen Material ausgelegt werden.
BILD 11
So verlegt man 22 mm Dielen auf Holzbalken: Die Dielen werden senkrecht zu den Balken verlegt. Bei Bedarf die erste Dielenreihe entsprechend dem Wandverlauf in Längsrichtung zuschneiden und jede neue Reihe mit dem Reststück der jeweils letzten Diele der vorhergehenden Reihe beginnen. Die erste Dielenreihe mit zwei Schrauben oder Nägeln in jedem Balken fixieren; die eine Schraube bzw. der eine Nagel soll genau neben der Nut sitzen. Den Nagelkopf abzwicken und den Nagel mit einem Dorn versenken. Das Nagelloch verspachteln. Der zweite Nagel/die zweite Schraube ...
BILD 12
... wird wie alle übrigen Nägel/Schrauben an der Feder schräg nach innen eingeschlagen/-geschraubt. Die erste und die letzte Dielenreihe an der Wand senkrecht nach unten nageln/schrauben. Als Nägel eignen sich feuerverzinkte, geriffelte Drahtstifte 60/2,3 mm. Die Dielen weder an den Längsseiten noch mit den Balken verleimen. Die Enden werden jedoch verleimt. Die Stöße brauchen nicht auf den Balken zu verlaufen. Es ist darauf zu achten, dass zwischen zwei Balken niemals zwei Stöße bei benachbarten Dielenreihen auftreten dürfen.